Die Ärztin Dr. Margarethe Hilferding (geboren am 20. Juni 1871) wurde 1910 als erste Frau in die Wiener Psychoanalytische Vereinigung aufgenommen. Bis zum Februar 1934 wirkte sie als sozialdemokratische Bezirksrätin im 10. Wiener Gemeindebezirk. Nach dem »An-schluss« wurde sie als Jüdin mit Berufsverbot belegt und im Zuge des Novemberpogroms verhaftet. Am 28. Juni 1942 wurde sie mit dem 29. Transport von Wien nach Theresienstadt gebracht. Am 23. September 1942 wurde sie in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und vergast.